Santa Elena bis Santa Maria del Tule 25.02-18.03.2018

Wir fahren bei Charly weiter mit unseren Ersatzteilen im Gepäck, welche wir zum Glück nicht brauchen. Zuerst geht es auf die Ruta del Tequila. Wir fahren an hunderten von Agavenfeldern vorbei.

In Guanajuato angekommen haben wir einen super schönen Stellplatz mit einer farbenfrohen Sicht auf einen kleinen Teil der Stadt. Hier beginnt unsere Städtereise. Wir besuchen in diesem Teile diverse Städte. Zuerst noch im Hochland von Mexiko.

Wir besteigen noch den Cerro  und geniessen die Aussicht auf die Stadt. Eigentlich gibt es eine Bahn hier rauf. Diese ist aber in Wartung und fährt einige Zeit nicht.

Das Denkmal „El Pipila“, ehrt den Helden, der Hidalgos Truppen die Tore geöffnet hat.

Wir schlendern durch die Strassen und geniessen immer wieder sehr gepflegte Häuser.

Wir schlafen im oberen Teil der Stadt. Guanajuato ist mit diversen Tunneln durchhöhlt. Wir müssen immer durch ein Tunnel laufen, wenn wir in die Altstadt wollen. Dies machen natürlich auch die Einheimischen.

Die Callejon del Beso, was soviel wie Kussgasse heisst. Hier gibt es eine Geschichte dazu……… 🙂

Pollo a la Lena sieht immer so lecker aus. Wir gehen es probieren und es ist wirklich super fein…..

Auf den Märkten verbringen wir Stunden und schlendern an den Ständen vorbei. Gemüse und Früchte kaufen wir nur noch so ein.

In Guanajuato gibt es ein Mueso de las Momias. Wir schauen es uns an. Für uns eine wirklich schräge Erfahrung. Auf den Friedhöfen in und um Guanajuato verwesen die Leichen auf den Friedhöfen nicht. Beim exhumieren sind also immer noch Mumien vorhanden. Diese werden dann nach Rücksprachen mit den Hinterbliebenen im Museum ausgestellt. Es sind auch Kleinkinder darunter. Wir wollen euch diese Bilder ersparen und haben darum nur das Plakat eingefügt.

Wir sehen viele Figuren, welche mit dem Tod zu tun haben. Wir haben gelernt, dass das für Mexiko ganz normal ist.

Wir sind in San Miguel de Allende angekommen. Die Stadt gefällt uns sehr gut, trotz der vielen Amerikaner und Europäer die sich hier niedergelassen haben.

Ein Sombrero Verkäufer bei seiner Arbeit.

Am nächsten Tag erkunden wir mit Locher’s die Stadt und die Sehenswürdigkeiten.

Im botanischen Garten, welcher ausserhalb der Stadt ist geniessen wir die schönen Kakteen. Die sind mächtig gross und stachelig……

Agaven, welche zuerst blühen und dann komplett verwelken.

Am Wochenende ist ein christliches Fest in San Miguel de Allende, das Christo de la Conquista. Natürlich lassen wir uns das nicht entgehen und werden auch mit Massen von Tänzern in üppigen vorspanischen Kostümen und mit Federschmuck auf dem Kopf belohnt. Die Prozessionen schreiten durch die Gassen und treffen sich auf dem Zocalo. Die Kleider und Masken der Tänzer und Tänzerinnen sind einfach wunderschön gefertigt.

Es hat auch grimmige Gestalten darunter.

Und weiter geht es. Wir fahren zu den Grutas Tolantongo. Endlich mal wieder baden. Wir schlafen hier auch einen Nacht und springen von Pool zu Pool,einfach herrlich.

Kleiner Ausschnitt der vieln Pool’s, wunderschön zum Baden.

Denise am relaxen.

Ein Tunnel, welches komplett mit Wasser umspült ist.

Auch im Fluss kann man in super warmem Wasser baden, jiippiiiiiii

Es gibt noch eine Höhle und eine Grotte welche wir auch noch anschauen. Auch hier können wir in den Höhlen baden.

Unser nächstes Ziel ist Mexiko City. Wir stellen unsere Fahrzeuge in Teotihuacan hin und fahren mit dem öffentlichen Verkehr in die Stadt. Zuerst geht es mit dem Bus zur Metrostation. Dafür benötigen wir ca. 45 Minuten. Bei der Metrostation angekommen, sind wir erstaunt wie viele Leute Platz haben in einer Metro. Wir müssen getrennt fahren, Frauen haben Ihre eigenen Wagen. Wir machen an der Metrostation ab, wo wir aussteigen müssen. In den Wagen ist es so eng, man kann sich das nicht vorstellen. Wir können uns nicht bewegen. Wir sind froh als wir wieder aussteigen können. Auf die Frauen warten wir noch eine Weile. 2 Metros später haben Sie es auch geschafft.

Die Metrostationen sind sauber und schön. Es gibt sogar richtig schöne Bilder wie Dieses hier.

Ein Ziel des Mexico City Besuches ist das Antropologische Museum. Hier sind die meisten Originale der wertvollen Schätze von Maya und Azteken Ausgrabungsstätten von Mexiko ausgestellt.

Die aus Jade gefertigte Totenmaske des Herrschers Pakal I, welche in Palenque gefunden wurde.

Auch kleinere Tempel wurden nachgebaut und sind im Freigelände zu besichtigen.

Olmekenkopf (1.67m hoch)

Das Museum ist riesig und wir könnten uns mehrere Tage hier aufhalten. Doch einen Abriss über die Geschichten der Mayas haben wir hier bekommen.

Eine reliefierte Steinscheibe des Moctezuma I. In Ihrem umlaufenden Relief erzählt sie die Geschichte der militärischen Eroberungszüge des Aztekenherrschers Ilhuicamina oder Moctezuma I.

Der grosse monolithische Reliefstein „Piedra del Sol“ (Durchmesser 3.58m). Er wurde fälschlicherweise meist als Kalenderstein bezeichnet. Er war die bildhafte Form der aztekischen Mythologie und ein Stein für Menschenopfer.

Die schreckenserregende Erdgöttin und Urmutter Coatlicue. Sie hat 4 Fangzähne, eine Halskette mit Menschenhänden und einen Totenkopf sowie ein Kleid aus Schlangen.

Eine mit Goldknöpfen besetzte grüne Queztal-Federkrone von Moctezuma II. Das Original ist in Wien ausgestellt.

Ein Nachbau der Pyramide Quetzalcoatl in Teotihuacan.

Geschafft, nach einer grossen und langen Tour vor dem Museum

Vor dem Museum kommen wir noch in den Genuss der fliegenden Menschen, den sogenannte Voladores. Diese sind an einem Strick angemacht, welcher um einen über 20m hohen Mast  gewickelt ist. Und mit jeder Umdrehung kommen Sie der Erde etwas näher.

Stand für eine Zwischenverpflegung

Der Zocalo von Mexico City. Heute ist Frauentag, darum haben nur Frauen Zugang zum Platz.

Wir machen eine Tour mit dem Turibus wo man überall an den Sehenswürdigkeiten aussteigen kann.

Hier der Torre del Caballito

Monumento a la Revolucion

Blick aus dem Turibus.

El Ángel de la Independencia

Palacio de Bellas Artes

Blick von oben auf den Zocalo.

Die grösste Kathedrale von Lateinamerika am Zocalo von Mexico City.

Wir sind wieder zurück in Teotihuacan und gehen am nächsten Morgen die Pyramiden von Teotihuacan anschauen. Hier der Blick von der „Piramide del Sol“ zur „Piramide de la Luna“.

Die „Piramide del Sol“ (Sonnenpyramide) mit Ihren 70m Höhe.

Irgend ein Herrscher am Regentanz vollführen.

„Piramide de la Luna“, (Mondpyramide)

Blick über einen Grossteil der Anlage, und es ist mega heiss…..  🙂

Pyramide Quetzalcoatl

…..Ehepaar am warten auf die Trauung………

Wir fahren weiter über den Paso de Cortes, der unseren Raposo auf 3700m bringt. Wir fahren die wunderschöne Strasse „Ruta Volcanes“.

Man fährt auf dem Pass zwischen den beiden Vulkanen Popocatepetl und Iztaccihuatl durch. Die Fahr ist richtig schön.

Hier der Vulkan Popocatepetl

Weiter fahren wir Richtung Cholula, von wo wir uns Puebla mit dem ÖV anschauen.

In Puebla schauen wir uns eine Keramik-Manufaktur an. Diese produziert noch alle Arbeiten von Hand.

Wir bekommen noch eine Führung und sehen so die wie die Keramikware produziert wird.

Die Keramikmanufaktur von aussen. Die Häuser von Puebla sind vielerorts mit Kacheln verkleidet.

Casa de los Munecos (Haus der Puppen)

Casa del Alfenique (Mandelkuchen oder Zuckerbäckerhaus)

Läden voller Süssigkeiten

Jardin Botanico „Helia Bravo Hollis“

Ein Hamacaverkäufer (Hängematte), welcher Stefan eine Hängematte verkaufen will.

Benito Juarez Mural im ehemaligen Palacio de Gobierno in Oaxaca.

Eine Hochzeitgesellschaft auf der Strasse von Oaxaca

Kirche Santo Domingo

Wir gönnen uns ein Eiskaffe und leckeres Gebäck dazu.

In Oaxaca produzieren die Mexikaner viel Schokolade. Nicht mit der Schweizer Schokolade zu vergleichen, aber auch sehr lecker.

Auf dem Markt findet man Stände voller Mezcal, ein ähnlicher Schnaps wie Tequila.

Leckere Snacks für zwischendurch gibt es auf dem Markt.

In El Tule haben wir unser Quartier und hier steht auch der Baum mit dem grössten Durchmesser. Der Arbole del Tule, eine Sumpfzypresse welche etwa 2000 Jahre alt ist und einen Durchmesser von 14m hat.

Auf dem Camping in El Tule haben wir fast jeden Abend ein Gewitter. Es bläst richtig und der Wind bringt die Bäume in Schwingung.

Für uns bleibt Mexiko immer noch spannend, wir bleiben noch eine Weile hier. Es gefällt uns mega gut und wir treffen sehr viel Leute mit denen wir eine super Zeit haben.

Bis bald – hasta pronto 🙂

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