Las Vegas bis Phoenix 11.11.-11.12.2017

Nachdem Roland und Luzia wieder nach Hause geflogen sind, machen wir uns auf den Weg Richtung Kanab. Dort wollen wir an der Verlosung für die 10 Permits zur „Coyote Buttes North“, auch „The Wave“ genannt, teilnehmen. Die Verlosung ist ein richtig cooler Anlass. Es wird mit einer Bingotrommel ausgelost, wer dort wandern darf. Leider gewinnen wir nicht. Haben aber vorher ein Permit für die „Coyote Buttes South“ gelöst.

Nun fahren wir zu den „Coyote Buttes South“. Eine schöne Piste mit zwischendurch auch Sand.

Dort machen wir uns auf die Wanderung durch die Felsen.

 Und wir werden nicht enttäuscht. Das Wetter ist zwar ein bisschen bewölkt, doch die Felsen sind einfach unglaublich.

Wir geniessen die Tour. Es hat keine Leute, da man 4×4 und High Clearance benötigt um hier hin zu kommen.

Auch hier finden wir Waves (Wellen). Natürlich müssen wir die auch surfen.

Interessant was Wasser und Wind alles aus Stein machen kann.

….auf der Welle….

Und zurück geht es auf der wunderschönen Piste.

Nach „Coyote Buttes“ fahren wir ins Grand Staircase Escalante. Dort wollen wir einfach ein bisschen Piste fahren. Wir entschliessen uns für die „Smoky Mountain Road“.

Aber auch hier gefällt uns die Gegend super. Die Farben sind einfach traumhaft.

Die Strasse windet sich den Berg hinauf, und wir finden immer wieder wunderschöne Plätze mit herrlicher Aussicht.

Sind die Hügel nicht schön.

Wir fahren nochmals in den Canyonlands NP, dort haben wir mit Christoph und Betty abgemacht. Wir wollen die „White Rim  Road“ fahren. Am Tag zuvor schauen wir uns noch den nördlichen Park an, den „Island in the Sky“. Von dort hat man eine super Aussicht auf die „White Rim Road“

Heute geht es los. Luft raus und ab ins Abenteuer.

Der Einstieg in den Rim sieht fantastisch aus.

Zwischendurch die Füsse vertreten und einen Arch auf der Strecke begutachten.

Da geht ja ein richtiger Wind.

Ist die Strasse nicht einfach traumhaft.

Auch Commanchy macht sich richtig gut auf der Strecke.

Beim eindunkeln fing es an zu regnen. Wir mussten noch einen Campingplatz auf dem Rim erreichen, da man nur dort übernachten durfte. Wir mussten im dunkeln bei starkem Wind eine richtig steile Strecke bewältigen. Am nächsten Tag ging  es zu Fuss zurück um die Strecke anzuschauen. War schon recht steil….

Unser Pfusiplatz am Rim bei Sturm und Regen (Föteli vom nächsten Morgen, wieder super Wetter).

Auf den fast 100 Meilen fährt man immer wieder sehr nahe an die Kante ran.

Wir kommen an den tiefsten Punkt des Rim und fahren noch ein Stück dem Green River entlang.

Es kommt nochmals eine Schlüsselstelle, ganz schön steil.

Ob das wohl mal einen Arch gibt?

Wir haben die „White Rim Road“ ohne Probleme überstanden, hat riesen Spass gemacht!

Am nächsten Tag geht es auf die „Potash Road“ Richtung Moab. Der Einstieg ist der gleiche wie bei der „White Rim Road“.

Ist das Massiv nicht wuchtig. Das Auto sieht aus wie von Matchbox.

Unterwegs kommen uns noch Gauchos entgegen.

Jiippiiiii, sogar eine kleine Wasserdurchfahrt.

Nun fahren wir Richtung Valley of the Gods. Die Piste macht nicht so Spass, dafür werden wir mit wundervoller Landschaft verwöhnt.

Sogar 2 Ureinwohner findet man an der Strasse.  🙂

Im Monument Valley National Monument waren wir schon. Konnten aber da den Loop nicht fahren. Jetzt gehen wir nochmals und fahren den Loop.

Einfach Klasse

Unser Pfusiplatz am Rim in der Nähe des Grand Canyon, und es gibt leckeres Fondue, welches uns Luzia und Roland mitgebracht haben. Mmmmmm, so fein!

Und  so sieht das ganze am Morgen aus.

Auf unserem Weg fahren wir am „Volcanic Sunset Crater National Monument“ vorbei. Wir beschliessen, in den Park zu fahren und den „O’Leary Peak Loop“ zu fahren. Im Park fahren wir überall an Lava vorbei.

Und wir lassen wieder Luft raus.

Wir fahren anschliessend auf die „Shulz Pass Road“. Dort suchen wir uns im National Forest einen Pfusiplatz, sammeln Holz, machen ein riesiges Feuer und lassen den Abend gemütlich ausklingen.

Wir erreichen Flagstaff und kommen an einer Kreuzung an diesen Schilderwald.

Südlich davon gehen wir auf die „Schnebly Hill Road“, wo wir noch einen kleinen zusätzlichen Abstecher machen auf eine wirklich rockigen Road, es hat mächtig geschaukelt. Doch wir werden belohnt und finden wieder einmal einen hammer Pfusiplatz in der Höhe mit super Aussicht auf Sedona.

Und weiter geht es auf der Schnebly Hill Road.

Ja da kratzt es wohl ein bisschen……

Heute ist Thanksgiving und was macht man da in den Staaten? Man isst Turkey (Truthahn). Wir beschliessen lecker essen zu gehen und werden nicht enttäuscht. Es war sehr fein.

Und wir fahren am Abend wieder in den National Forest und finden fast am Ende der Road  wieder ein wunderschönes Plätzchen wo wir den Abend ausklingen lassen.

Betty und Christoph müssen leider wieder zurück nach Salt Lake City. War wunderschön mit den Beiden. Doch man muss ja auch wieder einmal arbeiten. 🙂  Wir fahren weiter und nehmen auf dem Weg Richtung Süden den „Petrified Forest NP“ noch mit, wo wir auf diesen Studebaker am Strassenrand stossen. Ein Relikt der Route 66.

Die roten Steine sind alles versteinerte Bäume, welche mit Asche zugedeckt wurden und unter Druck mit Wasser und Mineralien versteinert wurden.

Wir fahren in den City of the Rocks State Park. Einfach fantastisch inmitten einer flachen Landschaft sind ein Haufen grosser Steinbrocken kreuz und quer vorhanden. Ein Paradies für Boulder-Fans.

Wir fahren in der Nähe von Las Cruses an der „White Sands Missile Range“ vorbei. Einem Militärstützpunkt der Amerikaner. Wir lassen uns das nicht entgehen und schauen uns das Museum an trotz sehr strenger Eingangskontrollen.

Im White „Sands NM“ haut es uns fast um. Die Landschaft kommt einem schon fast vor wie wenn man im Schnee fährt oder auf Salz. Es ist eine wunderschöne Landschaft. Der Sand ist Gips welcher in den Bergen aus den Steinen gewaschen wird und als Kristall in die Wüste kommt, seht selbst.

Auf dem Trail sind wir fast die einzigen Leute. Die Spuren werden durch den Wind innert Minuten wieder verschwinden.

Natürlich muss man auf dem Weg auch die Pfosten mal wieder aufstellen. Mal klappt es, mal nicht.

Eine Yucca nach der Blüte.

Auch Bäume versuchen zu überleben.

Natürlich müssen wir am nächsten Morgen nochmal rein um die Morgenstimmung einzufangen.

Wir fahren weiter und kommen beim „Carlsbad Caverns NP“ vorbei. Hier wollen wir uns die Grotten anschauen. Es soll fast 300m tief unter die Erde gehen. Was uns freut ist, dass es eine Selfguided Tour gibt, welche wir mit einem Audioguide in Deutsch ergänzen. Wir sind wirklich überrascht, wie gut der Audioguide ist. Wir erfahren sehr viele Hintergrundinformationen über die Entdeckung der Höhle.

Sieht schon richtig steil aus.

Was wir gesehen haben können wir nicht beschreiben oder in Bildern ausdrücken. Man muss das selbst gesehen haben. Wir  waren wirklich beeindruckt. So sieht man zum Beispiel vom „Big Room“ nur gerade einen ganz kleinen Teil von seinen über 48 km Länge. Ein paar Bilder haben wir aber trotzdem eingefügt, seht selbst.

Anschliessend fahren wir in den „Guadeloupe Mountain NP“. Dort besteigen wir den Guadeloupe Peak mit seinen 8751feet  Höhe, der höchste Berg in Texas. Der Gipfel ist sogar mit einer Zipfelmütze bereits weihnachtlich geschmückt.

Weiter geht es in den Süden in den „Davis Mountain SP“. Dort machen wir uns bei Bewölkung auf eine kleine Rundwanderung.

Wir kommen im südlichsten Teil unserer Reise in den Staaten an. Im „Big Bend NP“ lösen wir uns ein Permit um im Backcountry campen zu dürfen. Dann geht es los.

Es macht einfach Spass allein auf der Strasse zu sein.

Von unserem Pfusiplatz sehen wir auf den Rio Grande, welcher die natürliche Grenze zu Mexiko bildet.

Irgendwo im Nirgendwo, einfach wunderschön und ruhig.

Auch Javelinas sehen wir auf der Strasse.

Wir steuern unseren letzten Pfusiplatz im Big Bend an. Ab Morgen soll es kälter werden und sogar schneien. Also verlassen wir am nächsten Tag den Big Bend Richtung Westen.

Unterwegs bekommen wir Probleme mit Raposo. Irgendwas mit der Mechanik funktioniert nicht mehr so gut. In Lordsburg versuchen wir unser Glück bei einem Fordhändler. Nach 5h ist klar, das er das Ersatzteil nicht auftreiben kann. Wir können nur noch 75km/h fahren, ansonsten fibriert unser Raposo extrem und wird unkontrollierbar. Wir beschliessen auf kleinen Strassen nicht nach Tucson wie geplant, sondern nach Phönix zu fahren. Unterwegs kommen wir am „Tonto NM“ vorbei. Das nehmen wir doch gleich auch noch mit. Hier dürfen wir bei einer Selfguided Tour in ein altes Pueblo Dorf (Dwellings) gehen. Unterwegs treffen wir auf viele wunderschöne Kakteen.

 

Von dort gehen wir auf den Apache Trail, welcher uns am Roosevelt Dam vorbeiführt.

Auf dem Apache Trail hat es viele Forest Campgrounds. Wir halten an einem direkt am Apache Lake.

Ausblick auf ein kleines Stück des Apache Trails.

Als wir wieder auf geteerte Strassen kommen, fängt Raposo immer mehr an zu vibrieren, und das schon bei 20-30km/h. So müssen wir mit 30km/h unsere letzten 50km bewältigen. Unterwegs stoppen wir noch im Dorf Tortilla Flat, wo wir an der ulkigen Bar etwas trinken.

Den Nachmittag und die Nacht verbringen wir auf dem KOA Campground und versuchen bei extrem lahmem WIFI einen guten Toyota Mechaniker in Phoenix zu finden. Wir stossen im Internet auf den Desert Toy(ota) Shop. Es sind nur 29km vom Camping da hin. Am Morgen starten wir um 07.00 und fahren quer durch die Stadt mit 30km/h. Wir kommen an und die netten Jungs haben Zeit uns zu helfen. So können wir hier unsere Homepage machen und warten bis man Ersatzteile für Raposo gefunden hat. So wie es aussieht sind es die beiden Kreuzgelenke.

Am Homepage erstellen im Warteraum des DesertToyShop’s mit super schnellem WIFI.

Raposo auf dem Lift am warten, bis er seine Weihnachtsgeschenke, sprich neuen Teile bekommt.

Wie es weitergeht, erzählen wir euch im nächsten Bericht. Wir hoffen Ihr seit wieder dabei.

Unsere gefahrene Route:

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